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„Wenn ich auch nur…“ (Markus 5, 24 - 34)
Eine Frau - ein Ereignis - drei Reaktionen
Das ist ja frech: Schleicht sie sich von hinten an, um uns alle aufzuhalten. Unerhört! Schließlich ist Jesus ja in einem wichtigen Heilungsdienst für unseren angesehenen „Gemeindeleiter“ unterwegs. Keine Ahnung von Gemeindedienst, aber Jesu heilende Kraft in Anspruch nehmen wollen, dazu noch gesetzlich völlig unerlaubt. Das ist nicht nur frech…
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Ordnung muss sein – oder?
Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth: Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen (1. Korinther 10,23+24).
Alles muss seine Ordnung haben. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Ordnungen sind notwendig, ja sogar in Gottes Reich. Unser Gemeindebund hat seine Ordnungen und jede einzelne Gemeinden ebenso. Häufig wird mit der Ordnung in der Hand diskutiert, ja sogar gestritten. Was ist erlaubt, was nicht? Wie ist die Ordnung richtig zu verstehen? Und wo es Ordnungen gibt, da gibt es auch Ordnungshüter. Paulus selbst hat sich gerade in den Versen zuvor (Verse 14-22) als ein solcher gezeigt.
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„... Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer nie versiegenden Quelle, die unaufhörlich bis ins ewige Leben fließt.“ (Johannes 4, 14)
Wow! Einfach wunderbar, fantastisch. Jesus verheißt uns hier einen ständigen Zufluss von Kraft, Freude, Liebe, Versorgung, von Heiligem Geist. Die Verheißung eines Lebens stetiger Produktivität und beständigen Wachstums. Klingt das in unseren Ohren nicht zu schön, um wahr zu sein? Erleben wir diese nie versiegende Quelle in unserem persönlichen Leben und in unseren Gemeinden und Gemeinschaften?
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Monatsandacht Februar 2013 |
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"… wenn das Ohr sagt, ich bin doch kein Auge …" (1. Korinther 12,16)
So eine Leiterschaftskonferenz wie gerade in Braunschweig ist schon ein interessantes Erlebnis: Schon an der Gangart, also an den Bewegungen erkennt man die innere Disposition mancher Menschen. Da ist der Oberflächeneisbrecher, mit enormer Energie und Kampfeskraft und Kampfeswillen, Ziele anstrebend und meistens auch erreichend. Da ist aber auch die introvertierte, intellektuell tiefgründige und deshalb grundlegende Dickbrettbohrerin. Beide sind nach Wesen und Inhalten herausfordernd und überaus motivierend. Zugleich aber auch aufschreckend bis frustrierend.
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Monatsandacht Januar 2013 |
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Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. 1. Korinther 7,20
Den Faden nie verlieren. So steht es auf dem kleinen Heft, das ich zu Weihnachten geschenkt bekam. Darüber ist mit einem roten Faden einen Wellenlinie gestickt, aus der sich ein Herz formt. Als ich vor ein paar Jahren über eine Weichenstellung in meinem Leben nachdachte und das Gespräch mit einem meiner früheren Lehrer an der Bibelschule suchte, gab er mir den seelsorgerlichen Rat den roten Faden zu betrachten, der sich durch mein Leben zieht.
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